Das Poker Spiel ausführlich erklärt

 

Hold’em Poker wird mit einem Standardsatz aus 52 Karten gespielt. Der Unterschied liegt im Einsatz von fünf Gemeinschaftskarten – das heißt, fünf Karten werden aufgedeckt auf dem Tisch ausgegeben und von allen Spielern geteilt. Jeder Spieler erhält zwei Karten vom Geber, die Hole Cards oder Pocket Cards genannt werden und das Anfangsblatt darstellen. Jede Runde beginnt damit, dass die Spieler ihre beiden Hole Cards erhalten. Gewonnen hat der Spieler, der nach mehreren Einsatzrunden zusammen mit seinen Hole Cards und den fünf Gemeinschaftskarten das beste Blatt aus fünf Karten hat.

Wie gut ist dein Blatt?
Das Ass hat normalerweise einen hohen Wert, kann aber manchmal auch, wie unten beschrieben, einen niedrigen Wert haben. Beim Showdown vergleichen die übrig gebliebenen Spieler ihre Blätter entsprechend der folgenden Rangliste:

Weder Farben noch Karten, deren Wert höher als fünf ist, können einen Gleichstand aufheben. Es werden nur die Karten mit dem höchsten Wert aus jedem Blatt für den Vergleich herangezogen. Im Falle eines Gleichstands wird der Pot zu gleichen Teilen unter den Spielern aufgeteilt.

Und welches sind die hochwertigsten Blätter? Das ist ziemlich einfach. Der Spieler, der aus den sieben Karten (fünf Gemeinschaftskarten plus zwei Hole Cards) das hochwertigste Blatt aus fünf Karten zusammenstellen kann, gewinnt den Pot. Wie dieses Blatt gebildet wird, spielt keine Rolle. Das Gewinnblatt kann aus vier Gemeinschaftskarten und einer Hole Card bestehen oder aus beiden Hole Cards und drei Gemeinschaftskarten. Es kann auch vorkommen, dass die fünf Gemeinschaftskarten das beste Blatt bilden. In diesem Fall wird der Pot unter allen Spielern aufgeteilt.

Ein Blatt besteht jedenfalls immer aus fünf Karten. Wenn z. B. zwei Spieler ein Paar Asse halten, wird der Gewinner durch die Beikarte, den sogenannten Kicker, bestimmt.

 

 

A

 

 

Schritt 3 – Wer hat das Showdown-Blatt?
Beispiel für Showdown-Blätter!
Spieler A hat ein Paar Asse mit einem König als Kicker.

Spieler B hat ebenfalls ein Paar Asse, der Kicker ist jedoch eine Königin. Er verliert also gegen Spieler A.

Spieler C hält einen Drilling. Zu seinem Paar Neunen aus den Pocket-Karten (Hole Card-Paare werden auch als Pocket-Paare bezeichnet) passt eine Neun aus den Gemeinschaftskarten. Dadurch hält er einen starken Drilling. Er ist also in einer ziemlich guten Position.

Aber Halt! Spieler D hat sogar ein noch stärkeres Blatt! Mit der Neun, der Zehn und dem Buben hat er eine Straße (Acht bis Königin).

Schließlich deckt Spieler E sein Blatt auf. Er hält zwei Karos. Zusammen mit den drei Karos auf dem Tisch erzielt er einen Flush und sammelt den Pot ein!

 

 

 

B

 

 

Schritt 4 – Der Dealer-Button
Der Button bestimmt die Reihenfolge des Spiels. Diese Markierung wird im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler weitergegeben, bevor ein neues Blatt ausgegeben wird. Der Spieler links vom Button beginnt jeweils die Einsatzrunde. Dementsprechend ist der Spieler rechts vom Button als Letzter am Zug. Dieser Spieler hat einen großen Vorteil, da er die Aktionen der anderen Spieler beobachten und beurteilen kann, bevor er selbst handeln muss. In dem unten dargestellten Beispiel beginnt Spieler A, gefolgt von Spieler B und schließlich Spieler C, der den Button hat.

 

 

C

 

 

Schritt 5 – Was sind Blinds?
Nachdem die Spieler ihre Hole Cards erhalten haben, startet das “Platzieren der Blinds”. Dies sind kleine Mindesteinsätze (Forced Blinds), die platziert werden müssen, damit jeder Pot wenigstens einen Mindestwert hat. Blinds werden nur vor der ersten Einsatzrunde gesetzt. In Hold’em müssen die beiden Spieler links vom Button (in diesem Fall Spieler A und Spieler B) diese kleinen Einsätze platzieren. Blinds müssen platziert werden. Mit dem Weitergeben des Buttons vor jeder Runde wird auch die Verpflichtung zum Platzieren der Blinds weitergegeben. Die Blinds werden immer von den beiden Spielern links vom Button gebracht. Der zu platzierende Wert hängt davon ab, wie groß das Spiel ist.

 

 

D

 

 

Schritt 6 – Wie laufen Einsatzrunden ab?
Nachdem die Blinds platziert wurden, kann mit dem Setzen begonnen werden! Die erste Einsatzrunde wird als Pre-Flop bezeichnet. Dabei werden nur die Hole Cards gespielt.

In der darauf folgenden Runde wird die zusätzliche Gemeinschaftskarte ausgegeben. Dann folgt die letzte Runde, in der die fünfte offene Karte, die sogenannte River-Karte, ausgegeben wird. Jetzt liegen alle fünf Gemeinschaftskarten auf dem Tisch.

 

 

E

 

 

Schritt 7 – Los geht’s!
Es gibt fünf Aktionsmöglichkeiten: Mitgehen (Call), Setzen (Bet), Schieben (Check), Passen (Fold) oder Erhöhen (Raise). Die Aktionen bedeuten Folgendes:

Call (Mitgehen): Der Spieler bringt den gleichen Einsatz wie der Spieler, der vorher gesetzt hat.

Bet (Setzen): Der Spieler setzt eine bestimmte Geldmenge ein.

Check (Schieben): Dies ist nur möglich, wenn noch keine Einsätze im Spiel sind. Wenn ein Spieler schiebt, ist der nächste Spieler an der Reihe.

Fold (Passen): Der Spieler möchte nicht mehr setzen oder erhöhen und steigt aus der Spielrunde aus.

Raise (Erhöhen): Der Spieler erhöht den gesetzten Betrag.

 

 

Schritt 8 – Weitere Informationen zu Aktionen
Eine Einsatzrunde ist erst dann vorbei, wenn alle Spieler entweder den gesetzten Höchstbetrag mitgeboten oder gepasst haben. Danach werden alle gesetzten Chips zum Gesamt-Pot hinzugerechnet, und eine neue Einsatzrunde beginnt. Wie bereits erwähnt ist der Spieler links vom Button wieder als Erster an der Reihe.

Das Setzen des Forced Blind zählt als Aktion. Deshalb agiert der Spieler in Position 3 links vom Button während der Pre-Flop-Runde (die erste Runde) zuerst, da die Spieler 1 und 2 jeweils einen Blind platzieren müssen.

 

 

Schritt 9 – Wie sind Tischlimits definiert?
Beim Setzen ist an jedem Pokertisch ein bestimmtes Limit definiert. Dieses Limit bestimmt den Betrag des Forced Blind. In einem $1/$2-Spiel beträgt der Small Blind (Platz 1) $0,50 und der Big Blind (Platz 2) $1. Beachten Sie, dass es sich um verschiedene Blinds handelt. Normalerweise entspricht der Einsatz des Small Blind der Hälfte des Big Blind. In einem $3/$6-Spiel beträgt z. B. der Big Blind $3 und der Small Blind $1,50. Wählen Sie unbedingt die für Sie passende Spielebene. Wenn Ihnen beispielsweise $100 zur Verfügung stehen, werden Sie nicht auf der Basis $10/$20 spielen wollen, da Sie dann das Risiko eingehen würden, bereits für den Forced Blind Ihren gesamten Chip-Stapel einsetzen zu müssen, ohne dass Sie ggf. gute Karten erhalten haben.

 

 

Schritt 10 – Spielen ohne Limits
Dies ist die beliebteste Variante von Hold’em. Bei No-Limit kann jeder Spieler jederzeit einen Betrag setzen oder erhöhen, der nur durch den Wert seiner vorliegenden Stapel begrenzt wird. Beim “All-In” setzt der Spieler alle verfügbaren Chips auf einmal. Wenn dann ein Spieler mit einem noch größeren Stapel erhöht, verliert der erste Spieler nicht automatisch, aber er kann nur den Betrag in Höhe seines eigenen Stapels gewinnen. In-Limit-Einstätze sind in Hold’em auf Basis des Blind beschränkt. Bei einem Limit von $3/$6 muss der erste Einsatz z. B. $3 betragen. Beim Erhöhen würde der Spieler dann zusätzliche $3 setzen – nicht mehr und nicht weniger.

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